Chancen?

Die Zeit veröffentlicht jede Woche einen Autotest. Dabei schreiben Mitarbeiter der unterschiedlichsten Ressorts über ein Auto, das ihnen zu diesem Zweck einige Zeit überlassen wurde. Im klassischen Journalismus ist so ein Vorgehen nichts Besonderes, und die Artikel sind auch nicht als Werbung deklariert, immerhin werden ja Modelle verschiedener Hersteller getestet und wahrscheinlich achtet sogar jemand darauf, dass kein Hersteller bevorzugt wird.

Da ein durchschnittlicher Zeitredakteur sicher auch nicht genug Geld verdienen wird, um sich etwa jedes Jahr einen Neuwagen leisten zu können, ist in vielen dieser Artikel ein positiver Grundton zu spüren: Die Testwagen sind natürlich tiptop in Ordnung und eine willkommene Abwechslung zu der klapperigen Gurke, die man sonst fährt.

Jan-Martin Wiarda ist Bildredakteur im Ressort »Chancen« bei der Zeit. Im Zeit-Archiv finden sich von Ihm Artikel wie »Wie studiert man richtig? Ein Gespräch mit der Bildungsexpertin Jutta Allmendinger über Zeit und Effizienz.« In der Zeit-Ausgabe #44 vom 22.10.2009 erschien sein Artikel über ein Modell einer japanischen Luxuxmarke. Darin heisst es:

[zitat] Nur eine Spielerei erwies sich als ärgerlich: Der Abstandhalter im Tempomat veranlasste den Wagen mehrfach zu unsanften eigenständigen Bremsmanövern, schon wenn sich irgendwo da vorn in weiter Ferne ein Wagen in den Weg geschoben hatte. Eine reichlich übertriebene Form der Prävention. Da half nur eins: abstellen. [zitat ende]

Ich bin gestern mit einem 15 Jahre alten Kombi etwa 700 km über deutsche Autobahnen gefahren und ich wünsche mir von allen Herstellern solcher Autos, dass in alle Modelle so ein Abstandhalter eingebaut wird, der sich weder abstellen noch ausbauen lässt. Keine Chance mehr für Fahrer wie Herrn Wiarda. Aber echt mal!

Kein Scherz!

Ein gern benutzter Aufmerksamkeitserreger von Anruf-Animateuren im Fernsehen und billigen Reklame-Popups im Internet ist der Satz: “Kein Scherz!”
Es ist wirklich kein Scherz. Es ist Verarsche.

Achtung! Gefahr!

In einer bundesweiten Untersuchung vom TÜV wurden sechs von 75 Spielplätzen bemängelt. Oder?

Mist

“Durch Feinstaub verkürzt sich das Leben jedes Menschen in Deutschland um durchschnittlich 10 Monate.”

Wenn ich alle Aussagen dieser Art zusammenrechne, bin ich seit ca. fünf Jahren tot…

…to be completed…

Ich muss mal meine Pfingstmontagmorgengedanken sortieren.

BTW: Danke an Johnny fürs hosten, so lange schon…

Was ich will:

- den üblichen Kram (Friede, Freude, Eierkuchen, Sex, Drugs & Rock’n'Roll, Women and Wine…)
- eine neue YZF R1 (meine ‘98er ist atm auf 34 PS gedrosselt und wird von unserem Sohn gefahren, schnüff…)
- Toleranz
- kurz ein Bier holen
- so 85 Jahre alt werden (wird schwer (nein, nix Ernstes))
- weniger Klammern
- das meine Frau und unsere Kinder so bleiben, wie sie sind. U.a. mir wohlgesonnen. Danke dafür!
- einen Nachbarn weniger
- Rauchen zum Genuß
- mit Carbon umgehen können
- noch besseres Wetter
- ein paar gute Ideen
- mich weiter entwickeln, mutiger sein
- ein Verfallsdatum für alle Gesetze, so 5-10 Jahre, dann muss sich mal jemand Gedanken machen. Sind doch genug da. Also Gesetze und Gedankenmacher…
- Eigenverantwortung
- mehr einnehmen, pekuniär betrachtet;)
- mehr Ruhe für solchen Kram hier
- das XY wieder auf die Beine kommt, Z auch
- nochmal die Kniepads an meiner Kombi sinnvoll verschleißen und ne Gummispur in den Asphalt brennen. Jawoll!

Was ich nicht will:

- Müsliwerbung aus Schwaben (gilt analog für Autoscheibenflicker)
- Helmpflicht in geschlossenen Ortschaften
- einen Steuerberater (sorry Guido)
- noch mal 20 sein
- schon 45 sein
- Tempolimit
- einen unserer Nachbarn
- Rauchen aus Gewohnheit
- so viel Geld ausgeben für Energie
- Birken
- Lug und Trug
- mich verstellen
- Stillstand, Gängelung, Bevormundung
- nicht mehr aufstehen wollen
- opeln
- die Wortschöpfung “nen” als Ersatz für einer, eine, einen

Profiler unter den Lesern? ;)

o|peln

opeln [ohpeln], das, [engl.(US): Pleite machen], Verb, umgangssprchlch.: Auf dem Rücken der Anderen was machen.

Synonym: banken [bang-ken]

(Ich wollte das ja schick gestalten, aber im Hinblick auf die Erklärung der Lautschrift bin ich angesichts der Tageszeit an eine Grenze gestossen.)

Europawahl?

Die Baustelle ist doch abgefrühstückt. Wir haben den Euro, keine Grenzen und dürfen Knöllchen - wo auch immer verursacht - bezahlen.

Wen soll ich für was wählen? Wollen wir die Schweiz einnehmen? Da soll Gerüchten nach noch Geld liegen, die Gegend ist auch nett. Oder nehmen wir uns auf der Suche nach einem vernüftigen Strand die allseits beliebte Türkei zur Brust?

Wen juckt was? Europa läuft doch! Warum soll ich den absolut überdimensionierten Europa-Apparat, gerne auch als Abschiebebahnhof für zweckfreie Politiker bezeichnet, mit meiner Stimme füttern?

Helft mir!

Hoppala

Man reflektiert ab und zu. Mittlerweile sind unsere Kids schon fast alt.

Ich hasse Birken. Hilft da aufbäumen?

Angst. Anpassungsfähig…

#so36-in-zimmerlautstaerke-geht-gar-nicht

Im Grunde nervt das mächtig. Haben wir nicht genug andere Probleme, als jetzt wegen so einer Sache wieder die Aufmerksamkeit von Freunden und Kollegen erlangen zu müssen? Die haben, genauso wie ich, eigentlich andere Sachen zu tun. Aber nein. Es ist mal wieder soweit. Wir müssen was tun. Tell all your friends!

Kurz und knapp: Das SO36 hat neue Lärmauflagen bekommen, die zur Folge haben, dass entweder die Konzerte in Zimmerlautstärke stattfinden, oder eine Lärmschutzmauer gebaut wird. Das SO36 kann nun im ersten Fall dicht machen (siehe Überschrift), und im zweiten Fall auch. Die Mauer kostet offenbar mehr, als man denkt.

Ob es die Mauer bringen wird, weiss ich nicht. Aber OK, wenn es hilft. Nur warum soll das das SO36 zahlen? Erstens hat das Land Berlin durchaus Budgets für solche Dinge (Zitat SO36:Wenn es möglich ist, Großprojekten wie der O2-World Millionen für infrastrukturelle Anbindung zu gewähren und Lärm-Sonderverordnungen zu erlassen, dann kann es nicht unmöglich sein, eine Lärmschutzmauer für das SO36 zu finanzieren.) Und zweitens frage ich mich, ob nicht zB Vermieter, dessen Wohnungen durch die Lärmschutzwand unmittelbar im Wert steigen, an den Kosten beteiligt werden müssten. Jaja, mag sein, dass das rechtlich keine Grundlage dafür gibt, aber »gerecht« wäre es schon.

Ich fordere hiermit die zuständigen Damen und Herren auf, dieses Problem zu lösen. Ich finde, nach 30 Jahren sollte das SO36 auch für öffentliche Stellen eine Bedeutung erlangt haben, die es erhaltenswert machen. Hier sind ein paar Bilder aus den letzten Jahren:






Und was kannst DU jetzt tun?

  • Briefe und E-Mails schreiben
  • Weitersagen
  • und wer kann und mag, auch Spenden

Am Besten erstmal hierhin:
SO36 Bleibt

SPRBLK = schnöselige popanz-fashion?

are you looking for cool models, avangarde styles, fashion and more?
rightplace

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